Anbieter im DSL Vergleich 11/2018

Ein DSL Preisvergleich bietet zahlreiche Vorteile. So können Preise sowie Leistungen von einer objektiven Stelle verglichen werden. Das schont den Geldbeutel und erhöht die Freude am Produkt. Doch was ist eigentlich DSL, wie funktioniert es und was bietet ein DSL Vertrag Vergleich (DSL Preisvergleich)?

Was ist DSL?

DSL ist die Abkürzung für Digital Subscriber Line, zu deutsch Digitaler Teilnehmeranschluss. Dies verrät zwar einiges, allerdings noch nicht alles. Beim DSL handelt sich um eine Vielzahl von Standards, um einen breitbandigen Internet-Anschluss über eine Kupferdoppelader (CuDA) zu ermöglichen. Damit gehören reine Glasfaser (FTTH)- und Kabelanschlüsse nicht dazu.

Der Aufbau des DSL

Bei DSL besteht nicht das komplette Netz aus Kupfer, sondern mindestens teilweise aus Glasfaser. Aus Kundensicht ist immer der erste Abschnitt, also zwischen der Telefondose (TAE) in den eigenen vier Wänden und dem Übergabepunkt in das Haus (APL), aus zwei relativ dünnen Kupferadern gefertigt. Dieses Kabel liegt im Verantwortungsbereich des Hauseigentümers und kann sich in der Länge erheblich unterscheiden.


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Bereits vom APL bis zum Kabelverzweiger (KVz) kann Glasfaser verlegt sein. Diese meist auf BB-OPAL (BreitbandOptische Anschlussleitung) basierende System wurde Anfang der 1990er in mehreren Pilotprojekten gebaut und ist damit sehr selten. Meist liegt hier ebenfalls Kupfer. Nach dem KVz kommt der DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer), der ebenfalls häufig mit Kupfer angeschlossen wurde und in einem Hauptverteiler (HVt) zu finden ist. Im DSLAM finden sich Linecards, auf denen eine unterschiedliche Anzahl von DSL-Ports eingebaut sind. Jeder Kunde wird auf einen einzelnen Port geschaltet. Im HVt finden sich daneben unter anderem noch die DIV-Ports, die für die analoge und ISDN-Telefonie benötigt wurden. Die Signale von DIV- und DSL-Port werden über einen Splitter zusammengeführt, wodurch der Kunde ebenfalls einen Splitter zum Trennen von Internet- und Telefonsignal benötigt. Der komplette Aufbau entspricht dabei einer Art Netz. So sind mehrere TAEs an einem APL, mehrere APLs an einem KVz und so weiter, angeschlossen. Die HVts werden an die mit Glasfaser verbundenen Netzkomponenten großer DSL Anbieter geschaltet.

Durch den hohen Anteil von Kupfer in diesem Aufbau ist die maximal mögliche Geschwindigkeit durch die Dämpfung deutlich eingeschränkt. Um eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen, wurden die Aufstellorte der einzelnen Bauteile in vielen Regionen Deutschlands bereits geändert. Dadurch wird die Distanz über Kupfer reduziert und somit die maximal mögliche Geschwindigkeit erhöht. Dafür wurden die DSLAMs im HVt (Indoor-DSLAMs) durch Outdoor-Varianten ersetzt, die näher am Kunden liegen. Zwischen diesem neuen DSLAM und den KVz liegt weiterhin Kupfer. Eine spezielle Form ist der MSAN, über den zahlreiche verschiedene andere Übertragungstechnologien ebenfalls geschaltet werden können. Diese gibt es ebenfalls als Indoor-Variante. Die Tendenz geht immer stärker zu einem Mehrfachgehäuse (MFG), der sehr nahe am Kunden steht und in dem neben DSLAM/MSAN bereits der KVz enthalten ist.

Der genaue Aufbau kann im Einzelfall allerdings deutlich anders aussehen. Ist ein Anschluss beispielsweise sehr nahe am HVt mit DSLAM, wird teilweise auf einen KVz verzichtet. Ein weiterer möglicher, wenn auch aussterbender, Sonderfall ist die Realisierung von DSL über einen Primärmultiplexanschluss mit Puls-Code-Modulation. Bei dieser Version werden mehrere Kunden über zwei Kupferleitungen (vier Kupferadern) versorgt. Da sich die Kunden so die verfügbare Bandbreite teilen müssen, kann an den Leitungen neben mehreren analogen oder ISDN-Anschlüssen nur maximal ein DSL-Anschluss realisiert werden, sofern die verwendete Technik dies zulässt.

Eine häufigere Form eines speziellen Anschlusses, der relativ neu ist und in Zukunft noch weiter ausgebaut werden könnte, ist die Hybrid-Technologie, bei der neben dem DSL noch LTE genutzt wird. Hierfür werden zusätzliche Bauteile benötigt. Um insbesondere für ältere Personen ohne Internet weiter ein Telefon zu ermöglichen, wurde MSAN POTS entwickelt. Diese Technik simuliert einen analogen Anschluss und wandelt das Signal in die moderne IP-Telefonie um. Dabei handelt es sich nicht um DSL im eigentlichen Sinn. Um mehr Infos über DSL herauszufinden, machen Sie den DSL Preisvergleich bzw. den DSL Anbieter Vergleich.

Die Funktionsweise des DSL

Bandbreite und Geschwindigkeit werden selbst von Experten oft synonym verwendet. Fachlich gesehen ist dies allerdings nicht richtig, auch wenn es stark zusammenhängt. Generell gilt: Um so mehr Bandbreite vorhanden ist, umso höhere Geschwindigkeiten können erreicht werden. Die Bandbreite wird in kHz angegeben und ist in verschiedene Träger aufgeteilt, über welche die eigentliche Datenübertragung statt findet. Liegen Störer auf der Leitung, können die Träger teilweise komplett abgeschaltet werden, um das Signal stabil zu halten. Entsprechend liegt dann die Datenrate niedriger, wobei dies meist nicht oder kaum merkbar ist. Einige Router wie die aktuellen AVM Fritz!Boxen zeigen die Trägerbelegung im Menü an. Profis können bei Fehlern anhand bestimmter Muster relativ genau bestimmen, um welche Störeinflüsse es sich handelt. Eine Möglichkeit liegt im Stören mehrerer paralleler Leitungen.

Die Datenübertragung selber läuft je nach verwendeten Standard unterschiedlich ab. Wichtig ist vor allem die Protokollfamilie TCP/IP. Aufgeteilt ist dieses grundsätzlich in den eigentlichen Netzzugang (z.B. Ethernet), in das Internet (IP, entweder IPv4 oder IPv6), in den Transport (z.B. TCP, UDP) sowie in die eigentliche Anwendung (z.B. HTTP, DNS). Die einzelnen Daten werden in kleine Pakete verpackt, die standardisiert aufgebaut sind. Enthalten im TCP ist beispielsweise ein Header, der Informationen zu den verwendeten Ports enthält. Damit wird ermöglicht, dass das Datenpaket auch wirklich dorthin kommt, wo es hin soll und dort “Zutritt” erhält. Das Transferprotokoll TCP bietet unter anderem den Vorteil, dass bei einer fehlerhaften Verbindung, wodurch die Daten verloren gehen, die Pakete erneut gesendet werden. Ermöglicht wird dies dadurch, dass der Sender auf eine Quittierung für den erfolgreichen Empfang wartet. Der Nachteil ist, dass diese Abwicklung etwas länger dauert und damit für einige Anwendungen nicht vorteilhaft ist. So wird bei der Internet-Telefonie (IP-Telefonie oder Voice over IP/VoIP) erwartet, dass der Gesprächspartner praktisch ohne Zeitverzögerung die Stimme des anderen Teilnehmers hört. Kommt ein Datenpaket nicht an, kann es nicht erneut gesendet werden. Da die Datenpakete sehr klein sind, ist ein solcher Verlust für das menschliche Gehör allerdings meist nicht wahrnehmbar. Erst wenn es zu einer größeren Anzahl von Datenverlusten kommt, ist dies an kurzzeitigen Gesprächsaussetzern zu merken. Kommt es trotz des UDP-Protokoll zu einer starken Zeitverzögerung, beispielsweise aufgrund einer starken Netzüberlastung, bekommen dies die Gesprächspartner direkt mit. Sie hören den Gesprächspartner erst verspätet, wie auch ihre eigenen Stimmen. Dies kann sich wie ein Hall anhören.

Die Datenpakete für IP-Telefonie werden zudem im Netz priorisiert, um dies weitgehend auszuschließen. Das gilt auch für IP-TV. Der Weg durch das Netz ist dabei nicht immer gleich, sondern die verschiedenen Datenpakete können über ganz unterschiedlichen Wegen auf den Computer beziehungsweise ins Internet kommen.

Die wichtigsten DSL-Varianten im Überblick

ADSL, VDSL, SDSL? Begriffe wie diese werden zwar nur teilweise in der Werbung verwendet, dennoch kann jeder damit schnell in Berührung kommen. Seit dem der Routerzwang zum 1. August 2016 abgeschafft wurde, steht jedem frei, welchen Router er an seinem Anschluss benutzen möchte. Doch das gilt natürlich nur, insofern der Router technisch auch in der Lage ist, die verwendete Technologie zu verstehen. Ein ADSL2+-Router wird an einem VDSL-Anschluss nicht funktionieren, da die Technik nicht zueinander kompatibel ist.

Für den ersten Unterschied zwischen ADSL und SDSL ist es wichtig, dass DSL praktisch zwei Richtungen kennt: Die, mit der sich Daten vom eigenen Endgerät ins Internet senden lassen (Upload), und die, wo es genau andersherum (Download) läuft. Das A steht für Asymmetric und sagt aus, dass die Geschwindigkeit in beide Richtungen unterschiedlich hoch sind. In praktisch allen Fällen ist der Download höher. Nur bei einzelnen Firmen, die zahlreiche Daten ins Internet senden und weniger downloaden, kann dies andersherum sein. Bei Symmetric DSL sind Up- und Download hingegen gleich.

Zunächst wurde ADSL nur über Annex B realisiert. Bei diesem wird die Bandbreite zwischen 0 und 120 kHz für die analoge beziehungsweise ISDN-Telefonie (PSTN) reserviert, zwischen 138 und 276 kHz für den Upload und zwischen 276 und 1104 kHz für den Download. Damit wurden Geschwindigkeiten bis 10 MBit/s im Down- und 1 MBit/s im Upload realisiert. Beim Nachfolger ADSL2 wurde die Signalüberarbeitung und andere Standards verbessert, sodass die Geschwindigkeit auf 12 MBit/s im Download verbessert werden konnte. Durch eine Erweiterung der Downloadbandbreite auf 2.208 kHz bei ADSL2+ wurde die maximal mögliche Geschwindigkeit im Download auf 24 MBit/s verdoppelt. Anzutreffen waren und sind solche Geschwindigkeiten allerdings sehr selten, da diese nur bei kaum vorhandener Dämpfung und damit kaum Kupferkabel möglich sind und damit nur selten technisch realisiert werden können. Technisch werden die meisten ADSL2+-Anschlüsse auf 17,6 bis 17,8 Mbit/s und vertraglich auf 16 MBit/s begrenzt. Durch den Wegfall der PSTN-Telefonie werden die Bereiche zwichen 0 und 138 kHz nicht mehr verwendet, wodurch an immer mehr Standorten in Deutschland Annex J möglich wird. Dort wird der Frequenzbereich für den Upload verwendet, wodurch dieser doppelt so groß ist und praktisch doppelt so viel Geschwindigkeit bietet. Theoretisch sind bis zu 3,5 MBit/s bei ADSL2 und ADSL2+ möglich.

Handelsübliche VDSL-Anschlüsse sind zwar ebenfalls asymmetrisch ausgeführt, werden allerdings meist nicht zum ADSL gezählt. Hierbei werden gänzlich andere Frequenzbereiche genutzt, wodurch es hier kein Annex-Verfahren wie beim ADSL gibt. Da die Bereiche bis 138 kHz frei bleiben, lässt sich ebenfalls herkömmliche Telefonie nutzen, was allerdings praktisch nicht mehr angeboten wird. VDSL steht für Very Highspeed DSL. Damit sind in der Regel Geschwindigkeiten ab 25 MBit/s gemeint. VDSL-Technik wird bei Anschlüssen mit 16 MBit/s ebenfalls teilweise genutzt, um Geschwindigkeiten von 16 MBit/s zu erreichen. Durch Super-Vectoring, welche nahe aneinander liegende und sich somit störende Kabel besser aufeinander abschirmt, werden Geschwindigkeiten bis 200 MBit/s im Down- und 100 MBit/s im Upload erreicht.

Weitere DSL-Technologien, die teilweise noch anzutreffen sind, sind HDSL, der Vorgänger von SDSL mit etwas niedrigeren Geschwindigkeiten, G.SHDSL als spezielle SDSL-Version mit höheren Geschwindigkeiten und Reichweiten, und Uni-DSL, welches als solches keine eigenständige DSL-Variante ist, sondern verschiedene Varianten über eine Technik ermöglicht. Häufig anzutreffen sind Begriffe wie T-DSL für Telekom-DSL oder Q-DSL für QSC-DSL. Hiermit bezeichnen die Anbieter teilweise ihre eigenen DSL-Varianten, die sich im grundsätzlichen technischen Funktionieren nicht unterscheiden.

FTTH-Anschlüsse besitzen im Gegensatz zum DSL keinen Kupferanteil. Sie werden allerdings in der Werbung häufig mit zum DSL gezählt. Der Aufbau entspricht grundsätzlich dem des DSL, so dass es beispielsweise eine spezielle Glasfaser-Dose (Gf-TA, Glasfaser-Teilnehmeranschluss) statt der TAE gibt. Um diesen nutzen zu können, ist ein entsprechendes Glasfasermodem notwendig.

Unterschiedliche Geschwindigkeiten für unterschiedliche Bedürfnisse

Darf es ein bisschen mehr sein? Diesen vom Metzger allseits bekannten Spruch hören Kunden zunehmend, wenn sie bei ihrem Internetanbieter anrufen. Durch den ständigen Ausbau werden an immer mehr Orten VDSL oder Glasfaser-Anschlüsse möglich. Doch benötigt wirklich jeder dieses schnelle Internet?

Wer nur ab und an E-Mails ohne große Anhänge versendet oder empfängt und etwas im Internet surft, könnte mit DSL 6000 schon völlig zufrieden sein. Diese Geschwindigkeit reicht auch schon aus, um einen einfachen SD-Videostream bei einer Videoplattform anzusehen. Dann läuft der Anschluss allerdings wirklich schon am absoluten Limit und ein zweiter Nutzer würde keinen Spaß am Internet mehr haben. Zudem handelt es sich immer um “bis zu”-Angaben, wodurch schon leichte Einschränkungen selbst den SD-Videostream zum Ruckeln bringen können. Die wenigsten DSL-Anbieter bieten heute noch Verträge mit DSL 6.000, sondern mindestens DSL 16.000 an, womit Geschwindigkeiten zwischen 384 und fast 18.000 kbit/s erreicht werden können. Kommt die volle Geschwindigkeit annähernd an, können zwei Personen je einen SD-Stream oder eine Person einen HD-Stream schauen. Zudem gibt es damit noch einige Reserven für kleinere Verbindungen, beispielsweise für die sozialen Netzwerke auf dem Smartphone. Doch auch hier gilt: Es handelt sich um Angaben, die maximal erreicht werden können.

Wer garantiert genug Geschwindigkeit für mindestens einen HD-Stream haben möchte, benötigt wenigstens einen VDSL 25.000-Anschluss. Entsprechende Verträge sind ebenfalls selten. Meist wird VDSL 50.000 angeboten. VDSL 50 dürfte heutzutage für die meisten Nutzer eine optimale Wahl sein. Bei voller Geschwindigkeit sind bis zu vier HD-Streams möglich. Zudem ist ab dieser Geschwindigkeit auch IP-TV des DSL-Anbieter zu empfehlen, die oft mit hoher Qualität, starker Flexibilität und viel Auswahl punkten können. Ein Nachteil dieses IP-TV besteht darin, dass die für das Fernsehen verwendete Geschwindigkeit von der nutzbaren DSL-Geschwindigkeit abgeht. Da die Anbieter immer von der Mindestbandbreite der Anschlüsse ausgehen, werden bei VDSL 50 meist zwei HD-Streams gleichzeitig versprochen. Wer mehr benötigt sollte sich nach VDSL 100 oder 200 umsehen.

Grundausstattung eines DSL-Anschluss

Mit KVz, HVt und Co. haben die Kunden letztlich wenig zu tun. Um den DSL-Anschluss zum Funktionieren zu bringen, müssen diese allerdings eine gewisse Ausstattung mitbringen. Zentral ist vor allem die Bereitstellung eines DSL-Modems. Mit diesem wird die Verbindung aufgebaut. Mehr macht ein Modem nicht. So müssen beispielsweise die Zugangsdaten in den angeschlossenen PC eingegeben werden. WLAN, IP-Telefonie oder der Anschluss weiterer Geräte ist nicht möglich. Deshalb kann am Modem ein Router angeschlossen werden, der meist zwei bis vier LAN- und weitere Anschlüsse bereit hält. Dieser fungiert dann als zentraler Verwalter im Netzwerk, sodass dort beispielsweise die Zugangsdaten eingegeben werden.

Zwei einzelne Geräte sind allerdings nicht nur komplizierter in der Einrichtung, sondern verbrauchen auch mehr Energie und nehmen mehr Platz weg als ein kombiniertes Gerät. Dieser Modemrouter, sofern er WLAN unterstützt auch WLAN-Modemrouter genannt, übernimmt die Aufgabe eines Modems und eines Routers. Heutzutage sind meist WLAN sowie ein bis zwei USB-Anschlüsse integriert, an die sich beispielsweise Drucker oder Festplatten anschließen lassen, auf die von allen Geräten zugegriffen werden können. Häufig ist eine Telefonanlage integriert, die für die IP-Telefonie mit analogen oder ISDN-Telefonen notwendig ist. Die Anschlüsse für die Telefone unterscheiden sich dabei allerdings sehr.

Für die Einrichtung des Modemrouter ist ein internetfähiges Gerät notwendig. Am einfachsten dafür sind PC oder Laptop, wobei Smartphone oder Tablet ebenfalls funktionieren. Für einige Router gibt es dafür sogar spezielle Apps. Ist der Modemrouter eingerichtet, sind alle Geräte unabhängig nutzbar. Für IP-TV oder IP-Telefonie ist also kein eingerichteter PC notwendig.

DSL Vergleich schnell & einfach!

Ein DSL Vergleich läuft einfach und schnell ab. Einfach Adresse eingeben und bestimmte Bedingungen auswählen, beispielsweise was die Geschwindigkeit und eine Telefon-Flat ins deutsche Fest- und/oder Mobilfunknetz betrifft. Anschließend wird das Ergebnis angezeigt und lässt sich weiter eingrenzen. Dabei gibt es Empfehlungen, damit jeder den richtigen Tarif findet.

Geld sparen durch einen DSL Preisvergleich

Beim DSL Vertrag Vergleich (DSL Preisvergleich) geht es natürlich vor allem um eines: Geld sparen! Die Werbeangebote reichen für eine komplette Betrachtung nicht aus, da hier oft nur “Ab …”-Angebote präsentiert werden. Diese gelten nur für wenige Monate. Beim DSL Anbieter Vergleich werden die DSL Tarife entsprechend nicht nur auf ihre angepriesenen Kosten beleuchtet, sondern es wird ein Effektivpreis pro Monat berechnet, der unter anderem auch die Anschlusskosten mit einbezieht.

Zudem werden alle wichtigen Informationen wie Zusatzangebote und exklusive Inklusivoptionen angezeigt, um neben dem Preis einen Überblick über die Leistungen zu bekommen.

Top DSL Anbieter in Deutschland

Die sogenannte letzte Meile, auch Teilnehmeranschlussleitung (TAL) genannt, ist immer im Besitz der Deutschen Telekom. Um für einen Kunden eines anderen Anbieter einen Vertrag zu realisieren, muss die TAL immer vom entsprechenden Anbieter angemietet werden. Die Netzknoten, über welche die TAL mit dem Internet verbunden werden, können nicht nur von der Deutschen Telekom sondern auch von Vodafone, dem O2-Mutterkonzern Telefonica oder sehr selten von einem anderen, kleinen Anbieter sein.

Die Martkanteile sind aktuell relativ klar verteilt. Die Deutsche Telekom kommt auf etwas über 13 Millionen Breitband-Kunden. Während Vodafone auf etwa die Hälfte kommt liegt O2 mit knapp 2 Millionen sogar nur auf Platz 4. Neben den drei großen Netzbetreibern gibt es 1&1, der mit etwa 4,5 Millionen Kunden auf Platz 3 kommt. Da dieser nicht über keine eigene Netzinfrastruktur verfügt, greift er immer auf ein bestehendes Produkt eines anderen Anbieters zurück. Meist wird Telefonica genutzt, da diese am günstigsten sind. Diese widerrum mieten dann die TAL an.

Die Besten DSL Anbieter im Vergleich

Sind die größten die besten? Neben den bekannten Unternehmen gibt es zahlreiche kleinere Anbieter und einige regionale Netzanbieter. Zu diesen zählen die Telekom-Billigtochter Congstar sowie der Telefonica-nutzende Anbieter easybell, welcher DSL-Verträge ohne Schufa anbietet. Dabei benennen Firmen sich selber und ihre Tarife allerdings nicht immer richtig, sondern verkaufen auch Kabel-, Richtfunk- oder reine Glasfaser-Anschlüsse als “DSL”, obwohl die verwendete Technik anders ist.

Bei einem DSL Anbieter Vergleich, bzw. DSL Vergleich, oder DSL Preisvergleich, werden die verschiedenen Tarife miteinander verglichen und die besonderen Eckpunkte an den Verträgen herausgestellt. So findet jeder den optimalen Vertrag für sich.

Vorsicht bei DSL Vertrag! Vergleichen Sie die Bedingungen

DSL Vertrag ist nicht gleich DSL Vertrag! Die verschiedenen Anbieter haben Klauseln in ihren Verträgen und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die vielen nicht bekannt sind. Dazu zählt beispielsweise eine theoretische Drosselung, die von vielen Anbietern direkt oder indirekt eingebaut wird. Einige sprechen dabei relativ unspezifisch von einer “üblichen Nutzung”. Andere widerrum schreiben eine spezifische Höchstgrenze an Datenvolumen in GB pro Monat in die AGB. Meist sind die DSL Anbieter allerdings sehr kulant und drosseln die Geschwindigkeit nur dann, wenn diese Höchstgrenzen häufig deutlich überschritten werden. Da das Internet immer stärker genutzt wird, könnte diese Praxis allerdings in Zukunft deutlich strenger ausgelegt werden. Deshalb sollten vor allem intensive Nutzer bei einem DSL Vertrag Vergleich auf jeden Fall darauf achten.

Daneben bieten einige DSL Anbieter Extras, die interessant und ein echtes Kaufargument sind. Dazu zählen beispielsweise E-Mail-Accounts, Onlinespeicher oder vergünstigte Mobilfunktarife. Durch ein entsprechendes Komplettangebot kann ein eigentlich teuer erscheinender DSL Vertrag gegenüber zahlreichen Einzelverträgen günstiger sein. Die Vertragslaufzeit beträgt meistens 24 Monate. Wer gerne auf Zusatzangebote zugreift, sollte allerdings darauf achten, wie lange die Vertragslaufzeit (meist 1 bis 12 Monate) und die Kündigungsfrist für diese sind. Bevor Sie sich für einen Kunden entscheiden, sollten Sie einen DSL Preisvergleich machen.

Was kotet ein DSL-Anschluss?

Der Preiskampf im DSL Vergleich kommt den Kunden zugute. Über lange Zeit wurden die Anschlüsse günstiger oder leisteten bei gleichem Preis mehr. Aktionsangebote bieten DSL-Anschlüsse für einige Monate bereits ab 9,99 € pro Monat an. Regulär beginnen die Preise für einen einfachen DSL-Anschluss bis 16.000 kbit/s bei etwa 20 €. Bei VDSL 50 sind es ab 30 € monatlich. Nach oben hin gibt es kaum eine Grenze. Ein VDSL 200-Anschluss mit IP-TV und allen möglichen Fernseh-Zubuchoptionen wie Sky, Festnetz- und Mobilfunkflat, Mietgeräten und weitere Zusatzfeatures kann 200 € und mehr pro Monat kosten.

Vorsicht ist bei den möglichen verdeckten Kosten geboten! Neben dem teilweise deutlichen Anstieg der monatlichen Kosten können zudem Optionen wie Sicherheitspakete enthalten sein, die erst nach einer bestimmten Laufzeit Kosten verursachen. Diese müssen meist im Bestellvorgang aktiv abgewählt werden. Ebenfalls ins Geld gehen kann die spätere Zubuchung von Rufnummern. Zudem sind nicht alle Hotlines kostenfrei.

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